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Ingrid Heckner und Prof. Dr. Gerhard Waschler: "Berufliche Bildung weiter stärken"

Politische Impulsveranstaltung im Bayerischen Landtag

27.02.2018 | af | München
(c) CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
(c) CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Es gibt eine starke Allianz für berufliche Bildung, und wir haben heute viele gute Ideen gehört, wie wir die hohe Attraktivität der beruflichen Bildung künftig noch besser bekannt machen können“, freute sich Prof. Dr. Gerhard Waschler, bildungspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag nach der Impulsveranstaltung „Vom Wert der beruflichen Bildung“. 

Auf Einladung der CSU-Fraktion waren heute pünktlich zur bayernweiten „Woche der Aus- und Weiterbildung“ zahlreiche hochrangige Vertreter der bayerischen Wirtschaft, der Kammern, der beruflichen Schulen und der Schulverwaltung in den Landtag gekommen. 
 
Dabei machte Ingrid Heckner, stellvertretende Vorsitzende der CSU-Fraktion, deutlich: „Bildung muss die unterschiedlichen Fähigkeiten der jungen Menschen berücksichtigen. Bayern bietet passgenaue Möglichkeiten für alle Talente und Begabungen, ein Studium ist nicht der allein selig machende Weg. Das müssen wir gerade auch an die Adresse von Eltern nach außen tragen, die bei der Berufswahl ihrer Kinder oft eine wichtige Rolle spielen. Daher freue ich mich auch über Initiativen wie die Ausbildungsinitiative ‚Elternstolz‘ der Industrie- und Handelskammern, der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern und des bayerischen Wirtschaftsministeriums.“ Die Elternstolz-Initiative lobte auch  Erwin Huber, wirtschaftspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, als „vorbildlich“.
 
Die Teilnehmer der Impulsveranstaltung wollen dabei den Rückenwind aus dem Koalitionsvertrag auf Bundesebene mitnehmen, wo der Stärkung der Beruflichen Bildung ein eigener Abschnitt gewidmet ist. So sei die Studien- und Berufsorientierung an allen Schularten noch weiter auszubauen, damit jeder Schüler den für ihn richtigen Weg findet. Auf diese Weise könnte auch die Zahl der Studienabbrecher und –wechsler gesenkt werden. „Die mehrfach angesprochene Herausforderung der Digitalisierung hat die CSU-Fraktion bereits angepackt“, so Heckner. „Die Zukunftsinitiative ‚Berufliche Bildung‘, die Teil unseres Bildungspaktes ist, bringt den Berufsschulen konkrete Verbesserungen. So können Schülerinnen und Schüler zum Beispiel verschiedene Szenarien von ‚Industrie 4.0‘ anschaulich und praxisnah erproben.“
 
Die Politik müsse aktiv mit daran arbeiten, das Image der Ausbildungsberufe zu heben. Oftmals sei ein Mangel an Kenntnis über die Arbeitsrealitäten moderner betrieblicher Ausbildung schuld an der Entscheidung gegen die berufliche Ausbildung, so Waschler: „Nicht jeder weiß, dass man in der Autowerkstatt nicht mehr stundenlang ölverschmiert unter dem Auto liegt, sondern inzwischen weitgehend digital mit Laptop oder Tablet arbeitet. In vielen Berufsfeldern hat sich in den letzten Jahren Entscheidendes gewandelt, was die  berufliche Bildung für junge Menschen heute weit attraktiver macht als noch vor einigen Jahren. Wir dürfen nicht müde werden, dies den Eltern wie unseren Schulabgängerinnen und Schulabgängern immer wieder deutlich zu machen.“