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Neujahrsempfang des vlb zum Thema „Berufliche Bildung stärken“

CSU-Fraktionsvize Heckner fordert „Mentalitätswechsel in der Gesellschaft“

30.01.2018 | af | München
(c) vlb
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Zum Thema „Berufliche Bildung stärken“ sprach die stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende Ingrid Heckner kürzlich anlässlich des Neujahrsempfangs des vlb Oberbayern im Münchner Hofbräuhaus. Vor den geladenen Verbandsvertretern machte Heckner deutlich, welche Mittel der Freistaat bereits investiert, um die berufliche Bildung zu stärken, forderte aber auch einen Mentalitätswechsel in der Gesellschaft.

Heckner, vor ihrer politischen Karriere selbst Berufsschullehrerin, lobte in ihrer Festrede zunächst die hervorragende Arbeit an den beruflichen Schulen. Sie betonte, dass bereits heute viele Schritte, finanziell, strukturell sowie auch ideell, unternommen würden, um die berufliche Bildung in Bayern zu stärken. Dazu gehöre unter anderem der Aufbau von Exzellenzzentren für berufliche Bildung, die Erhöhung des Meisterbonus auf durchschnittlich 1.500 Euro oder die Schaffung von 50 zusätzlichen Lehrerstellen in 2018 und weiteren 50 Stellen in 2019 für die Berufsschulen und die Beruflichen Oberschulen.
 
Um die berufliche Bildung jedoch langfristig zu stärken, „muss es auch zu einem Mentalitätswechsel in der Gesellschaft und aus der Gesellschaft kommen“, forderte die Abgeordnete. Solange der akademische Weg der beruflichen Bildung oftmals automatisch vorgezogen werde, unabhängig von den Talenten und Neigungen des Schülers oder der Schülerin, könne man von einer Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung leider noch nicht sprechen. „Doch gerade vor dem Hintergrund individueller Bedürfnisse der Heranwachsenden haben beide  Wege ihre gleichwertige Berechtigung“, so Heckner.