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Jungunternehmer trifft sich mit MdL Heckner im Landtag zu Gedankenaustausch

Forum der Wirtschaftsjunioren in der Landeshauptstadt

30.11.2017 | af | München/Altötting

Jedes Jahr werden junge Gründer aus ganz Bayern für mehrere Tage in den Landtag eingeladen, um sich mit den Abgeordneten zu treffen und mit diesen gemeinsam über Ideen zur wirtschaftlichen Zukunft des Freistaates zu diskutieren. Auch die Altöttinger Stimmkreisabgeordnete Ingrid Heckner beteiligte sich, wie fast jedes Jahr, an dem Informationsaustausch und hatte heuer den Jungunternehmer Andreas Möller, Chef der Firma „Möller manlift“, zu Gast.

Das Forum der Wirtschaftsjunioren ist inzwischen eine echte Traditionsveranstaltung im Landtag und steht unter dem Motto „Know How Transfer“. „Durch eine offene Kommunikation zwischen Unternehmern und Politik können wir voneinander lernen und besser auf die Bedürfnisse des jeweils anderen eingehen – zum Vorteil beider Seiten“, erläutert Heckner nach ihren ersten Gesprächen mit Möller. „Deshalb trifft das Motto auch sehr gut zu“, bemerkt sie dabei schmunzelnd.
 
In ihren Gesprächen mit den im Maximilianeum versammelten Wirtschaftsjunioren hat Heckner zwei Themen ausgemacht, die die Jungunternehmer quer durch alle Branchen beschäftigen: Zum einen die Digitalisierung im Freistaat, zum anderen die Ausbildung von einer ausreichenden Zahl qualifizierter Fachkräfte.
 
Heckner bestätigt im Gespräch, dass die Politik bestmögliche Rahmenbedingungen zum Ausbau des Hochgeschwindigkeitsinternets schaffen müsse und derzeit sehr viel Geld in diesem Bereich investiere. Sie nimmt die Unternehmen aber ebenfalls in die Pflicht. „Auch sie müssen ihren Teil beitragen. Die Digitalisierung muss von den Betrieben nicht nur passiv erwartet, sondern positiv begleitet werden“, so die Abgeordnete weiter.
 
Auch was das Thema Ausbildung angeht, schlägt die Bildungspolitikerin den Bogen zu den Unternehmen. „Wir müssen das Image der Lehr- und Handwerksberufe noch weiter verbessern, auch wenn hier schon viel erreicht worden ist“, betont die Abgeordnete. Dafür sei es neben den vielfältigen staatlichen Maßnahmen auch nötig, dass die Betriebe die Schulen bei der Berufsorientierung unterstützten und noch mehr Werbung für ihre attraktiven Ausbildungsberufe machten. „Hier ziehen wir glücklicherweise am selben Strang“, resümiert Heckner.